Über mich

D'an douar Breizh

Wer ich bin

Ich bin Dirk Schleicher, Jahrgang 1970, und lebe am Fuß des Vogelsbergs in Hessen. Zur Jagd bin ich 2012 gekommen — mit einem Beagle. Wer einmal mit einem Laufhund auf der Jagd war, weiß, was das bedeutet: Man beobachtet einen Hund, der genau das tut, wofür er seit Jahrhunderten gezüchtet wurde. Das lässt einen nicht mehr los.

Aus dem Beagle wurde mit der Zeit ein Rudel. Ich gehe mit meinen Hunden bei Drückjagden durch und mache die eine oder andere Nachsuche. Die Sicherheit der Hunde steht dabei immer an erster Stelle — sie sind mit Schutzwesten und GPS-Halsbändern ausgerüstet.

Meine Geschichte mit dem Basset Fauve de Bretagne

Kennengelernt habe ich die Rasse über eine Züchterin, die die Mutter meiner heutigen Hündin Ariell besitzt. Diese Hündin erinnerte mich sofort an eine kleine Steirische Rauhhaarbracke — und ich war auf der Stelle Feuer und Flamme. Als der erste Wurf kam, war für mich klar: Ich möchte einen dieser Hunde. So begann alles.

Was dann folgte, war weniger Plan als Leidenschaft: Für meine zweite Fauve-Hündin Souris bin ich donnerstags losgefahren — über tausend Kilometer in den Süden Frankreichs. Freitags habe ich den Hund das erste Mal beim Züchter live gesehen, Sonntag früh war ich wieder zu Hause. Bereut habe ich es keine Sekunde.

Seit 2022 fahre ich jedes Jahr zur nationalen Zuchtschau des Club du Fauve de Bretagne — jedes Mal an einem anderen Ort in Frankreich. Diese Veranstaltungen sind für mich mehr als eine Ausstellung: Sie sind der direkte Draht zu den Züchtern, die diese Rasse in ihrer ursprünglichen Form erhalten.

Anfangs war ich dort ein Außenseiter. Französisch ist dort die Sprache — also habe ich angefangen, Französisch zu lernen. Nach vier bis fünf Jahren spreche ich gut genug, um echte Gespräche zu führen, und bin in dieser Gemeinschaft inzwischen kein Unbekannter mehr.

Irgendwann wurde mir klar, dass ich nicht nur Hunde haben, sondern auch züchten möchte — aber mit dem richtigen Tier. Es dauerte, bis ich 2025 Aëla du Rallye des Granges finden und kaufen konnte: eine junge Hündin mit den Anlagen, die ich mir für meine Zuchtstätte vorstelle. Mit ihr fängt D’an douar Breizh* an.

Die Zuchtstätte

Meine Zuchtstätte D’an douar Breizh* ist eine Hobbyzucht — gegründet 2026, mit einer Zuchthündin: Aëla du Rallye des Granges. Sie ist jung, wird gerade ausgebildet, und der erste Wurf ist für Ende 2027 oder Anfang 2028 geplant.

Ich züchte nach den Richtlinien des CCFS e.V. (Verein für Französische und Schweizer Laufhunde), dem VDH angegliederten Verein für diese Rassen in Deutschland. Alle Zuchttiere werden auf rassetypische Erbkrankheiten untersucht.

Den Deckrüden für Aëla suche ich bewusst in Frankreich — bei Hunden, die jagdlich geführt und geprüft sind. Die Zuchtschauen 2026 in der Bretagne und 2027 an einem Ort, der in Frankreich noch nicht feststeht, sind dabei entscheidend. Der Basset Fauve de Bretagne ist ein Jagdhund. Das soll er bleiben.

Hunde, die zur Familie gehören

Alle meine Hunde leben bei mir im Haus. Sie sind Familienmitglieder — und so werden auch die Welpen aufgezogen werden: von Geburt an mit Alltagsgeräuschen vertraut, mit Menschen und anderen Tieren sozialisiert, liebevoll begleitet.

Der Basset Fauve de Bretagne ist in Frankreich traditionell als Meute-Jagdhund bekannt, wo zwanzig bis fünfundzwanzig Hunde gemeinsam jagen. Diese Art der Jagd ist in Deutschland nicht erlaubt — aber das ändert nichts daran, dass diese Hunde nicht allein gehalten werden sollten. Sie sind Rudeltiere. Sie brauchen Gesellschaft.

Meine Welpen werde ich bevorzugt an Jäger oder an Menschen abgeben, die Mantrailing oder andere hundesportliche Aktivitäten betreiben. Mir ist dabei wichtig, wie sich die jagdlichen Anlagen dieser Rasse entwickeln — das Feedback der Welpenkäufer wird ein Teil meiner züchterischen Arbeit sein.

* Aussprache: dan dur bres